Mein Freund KU

bewusste Arbeit mit dem UnBewussten

be.nutzen

Ich hatte letzens hier über Eigen.Verantwortung geschrieben – und möchte jetzt noch einen Schritt weiter gehen – es liegt auch in meiner Verantwortung, dass ich für mich die Grenze setzen, in wie weit ich andere Menschen be.nutzen möchte – hab dazu auch aus dem Blickwinkel von „Spielchens spielen“ grad einen längeren Blog.Eintrag verfasst.

Mir hat vor einiger Zeit ein lieber Freund ein Buch geliehen „Der Weg der Kaiserin“, weil er meinte, dass mich das interessieren könnte – und ev. auch so in eine Richtung geht, die mir gut tun würde. Ich habs gelesen – hab mir vieles raus genommen – aber irgendwas hat mich letztendlich daran gestört – also an dem beschriebenen Weg.

Und vor kurzem ist es mir in einer virtuellen Diskussion bewusst geworden – was mich stört – die „Kaiserin“ nimmt sich, was sie braucht – be.nutzt andere Menschen – und es kommt – für mich – im ganzen Buch keinerlei ethisch/moralischer Hintergrund rüber.

Die „Kaiserin“ kommuniziert nicht mit ihren Mitmenschen – sie benutzt die Kommunikation – und die Mitmenschen – für die Erfüllung ihrer Wünsche – rücksichtslos – und genau das gefällt mir nicht wirklich. Vielleicht hab ichs auch einfach nur falsch verstanden, weil eben nicht gesondert drauf hin gewiesen wurde.

Vielleicht wird es ja vorausgesetzt, dass sich jeder Mensch eben auch bewusst ist, dass er auch dafür verantwortlich ist, dass – wenn wir vom Gesetz der Anziehung ausgehen – eben genau das auch wieder zurück kommt, was sie/er tut – und denkt – was er aussendet – und dann eben die Entsprechung zurück kommt.

Würde mich zwar wundern, weil ichs real relativ selten erlebe, dass es eben so ist – also ich eher nicht davon ausgehen würde, dass dies von irgendwen als Voraussetzung gesehen wird. Wobei es natürlich auchgerade bei Büchern so ist, dass sehr oft das geschriebene Wort dann als Art „Gesetz“ gesehen wird, weil, wenn wer ein Buch schreibt, wird er auch wissen, was er zu sagen hat – oder natürlich auch sie 😉

Wenn ich jetzt speziell auf die Kommunikation mit unserem UnBewussten denke, dann schicke ich durch das „be.nutzen“ ja auch die Botschaft aus, dass eben be.nutzen ok ist – auch für mich – und auch, dass es mir passiert – und für mich ist die einzige Möglichkeit, andere Botschaften aus zu schicken, indem ich auch andere Handlungen setze.

Sei die Veränderung, die du dir für diese Welt wünschst!“ (Gandhi)

Von daher komm ich jetzt wieder zurück darauf, dass ich persönlich nur Dinge tue, die ich selbst auch gerne hätte – d.h. ich respektiere die Grenzen meines jeweiligen Gegenübers (meist ;-)) – und ich nehme Rücksicht darauf, wie sie/er auf meine Aussagen und Handlungen re.agiert.

Und ich bemühe mich auch – keine Dramen zu initiieren – und auch keine Spielchens zu spielen – zumindest real – im Netz überkommt mich dann schon fallweise das Bedürfnis, mal wieder ne Runde im Drama.Karusell mit zu fahren – und es mir voll zu geben 😉

So, wie ich das Buch verstanden habe – benutzt die „Kaiserin“ u.a. die Mittel der Kommunikation, um bei anderen Menschen das zu erreichen, was ihr gut tut – sie nimmt sich, was sie braucht – so weit, so gut – dagegen hab ich nichts ein zu wenden – aber – sie tut es – ohne links und rechts zu schauen, wie es den anderen dabei geht.

Klar, jeder ist für sich selbst verantwortlich – auch in meinem Bewusst.Sein – aber nicht jeder lebt auch diese Überzeugung – und jene, die sich dessen eben nicht bewusst sind haben auch ein Recht darauf, ihren Überzeugungen gemäß leben zu können – ohne, dass ich ihnen jetzt meine Einstellung aufzwingen möchte – und /oder muss.

Von daher suche ich halt immer wieder nach einem möglichst großen gemeinsamen Nenner, wie ich mit meiner Umwelt kommunizieren kann – ohne mich selbst irgendwie verbiegen zu müssen – aber auch, ohne Menschen rücksichtlos vor den Kopf stossen zu müssen, indem ich bewusst provoziere.

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Juli 14, 2009 - Posted by | weiterführende Gedanken | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

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